
Vorsicht, giftig!
Erfolgreiche Teilnahme an der Junior Science Olympiade
Unter dem Titel „Vorsicht, giftig!“ nahmen in diesem Schuljahr sechs Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 im Rahmen des Startprofils „Dynamo“ freiwillig an der Internationalen Junior Science Olympiade teil. Dabei stellten sie sich anspruchsvollen naturwissenschaftlichen Aufgaben, deren Inhalt weit über den regulären Unterricht hinausgehen.
In der ersten Wettbewerbsrunde bearbeiteten die Teilnehmenden eine umfangreiche Hausarbeit mit spannenden Experimenten und Forschungsaufträgen. Die Schülerinnen Mira Brütting, Louisa Nagel, Leni Schmidt, Maya Trincic investierten dabei viel Zeit, planten und dokumentierten ihre Versuche sorgfältig und zeigten großes naturwissenschaftliches Interesse. Auch wenn es für die Qualifikation zur zweiten Runde diesmal nicht gereicht hat, können sie auf ihre Leistungen sehr stolz sein.
Besonders erfolgreich waren Jonne Blöcher und Oskar Betz, die die erste Runde mit Bravour meisterten und sich für die zweite Wettbewerbsrunde qualifizierten. Zu den Aufgaben gehörten unter anderem Planung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung eines Experiments zum Wachstum von Kresse unter dem Einfluss von Salz als Umweltgift. Ein weiterer Versuch beschäftigte sich mit der Flugbahn eines selbst gebauten Katapults. Hierfür konstruierten die Schüler ein Katapult, mit dem eine Kugel aus Alufolie abgeschossen wurde. Mithilfe einer Tracking-App wurde auf dem Tablet die Flugbahn aufgezeichnet und anschließend unter physikalischen Gesichtspunkten ausgewertet. Die Erkenntnisse mussten daraufhin auf das Pfeilgift „Cuare“ bezogen werden.
In der zweiten Runde erwartete Jonne und Oskar eine anspruchsvolle Klausur mit Aufgaben aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik. Die Fragestellungen erforderten fächerübergreifendes Denken und gingen deutlich über den altersgemäßen Unterrichtsstoff hinaus. Beide konnten zwar zahlreiche Aufgaben erfolgreich lösen. Für den Einzug in die nächste Wettbewerbsrunde reichte es aber leider nicht.
Neben der Erweiterung ihres Fachwissens konnten alle sechs Teilnehmenden insbesondere ihre Kompetenzen in der Vorgehensweise wissenschaftlichen Arbeitens stärken. Ausgehend vom Planen und Durchführen von Experimenten über das Auswerten von Daten bis hin zum Schlussfolgern wurden insbesondere in der ersten Runde alle Aspekte des naturwissenschaftlichen Arbeitens abgedeckt.
- 2026
- copyright Text: Timo Jung & Markus Hoffmann, WvO
- copyright Foto: Timo Jung, WvO



















