Ich sehe was, was du nicht siehst.
Sehtests für Siebtklässler an der Wilhelm-von-Oranien-Schule
„Ich sehe was, was du nicht siehst“ – das kindliche Suchspiel kann unter Umständen für manche Schülerinnen und Schüler in der Pubertät bittere Wahrheit werden, ohne dass sie es selbst merken, geschweige denn die Eltern oder Lehrkräfte. Denn der menschliche Körper durchläuft während der Pubertät vielfältige Veränderungen, die auch das Sehorgan betreffen. Da kommt es nicht selten vor, dass sich das Sehvermögen während dieser Zeit verändert.
Aus diesem Grund hatte Maren Eberbach, Schulgesundheitsfachkraft an der Wilhelm-von-Oranien-Schule, mit dem Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises Kontakt aufgenommen, um zu erfragen, ob es die Möglichkeit gibt, für die Klassen 7 kostenlose Sehtestungen anzubieten.
Gern erklärten Sie die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts dazu bereit, sodass im Juni über einen Zeitraum von drei Tagen kostenlose und freiwillige Sehtestungen angeboten wurden. Dabei kam ein sogenanntes Binoptometer zum Einsatz. Dieses Gerät ist in der Lage, das Auge auf Kurzsichtigkeit, auf seine Akkomodationsfähigkeit mit einer sogenannten Vorschaltlinse (+1,5 Dioptrie), auf dreidimensionales Sehen (Stereosehen) und auf den Farbsinn (Rot-Grün-Schwäche) hin zu untersuchen.
103 Schülerinnen und Schüler nahmen das Angebot an und erhielten das Testergebnis anschließend in schriftlicher Form mitgeteilt. 15 von ihnen wurde empfohlen, Kontakt zu einem Augenarzt aufzunehmen, um weitere Untersuchungen durchführen zu lassen.
Die Schule dankt dem Kreisgesundheitsamt für diesen wichtigen Beitrag zur Schülergesundheit! Denn eine eingeschränkte Sehfähigkeit ist ein echtes Handicap für den schulischen Lernerfolg.

Die Mitarbeiterinnen des Kreisgesundheitsamts Barbara Meyer, Sabine Reikischke, Anke Pilawa sowie WvO-Schulkrankenschwester Maren Eberbach

Zwei Schülerinnen beim Sehtest
- 2026
- copyright Text: Maren Eberbach, WvO
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