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Was für ein Theater!

Die Kurse „Darstellendes Spiel“ des Jahrgangs Q2 präsentieren ihre Projekte

Obwohl auch dieses Schuljahr weiterhin durch die Corona-Pandemie und die entsprechenden Einschränkungen und Widrigkeiten geprägt war, konnte am Anfang Juli nach zweijähriger Abstinenz endlich wieder Theater gespielt werden.

Viele helfende Hände schleppten in der Vorwoche Bühnenpodeste, Sichtschutzwände, Lichtanlage und allerlei Requisiten und Kostümteile in das Atrium und verwandelten „die gute Stube“ der Schule in einen Theatersaal, sodass die Q2-Kurse unter der Leitung von Harald Minde, Ulrich Kögel und Daniel Eisert ihre Theaterprojekte der Schulgemeinschaft präsentieren konnten. Das Publikum im voll besetzten Atrium erlebte eine intensive, bunte und vielfältige Mischung ganz unterschiedlicher Theaterkonzepte.

In „Die Klassenfahrt“ nahm die Lerngruppe von Harald Minde das Publikum mit auf eine Reise nach „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“. Den Schülerinnen und Schülern gelang es, kreativ, ausdrucksstark und mit einer gehörigen Prise Humor, nicht nur die klassischen Probleme, Konflikte und Kuriositäten, die vermutlich jeder kennt, der schon einmal an einer Klassenfahrt teilgenommen hat, wie z.B. eine abenteuerliche Busfahrt, spannende Zimmereinteilung und schlaflose Nächte, sondern auch konkrete politische und gesellschaftskritische Themen, wie Medienkritik, Geschlechterrollen oder auch Klimaschutz und Fleischverzicht, pointiert und bildgewaltig auf die Bühne zu bringen.

Auch die lose Szenencollage mit dem Titel „Beziehungsweise – Szenen und Tanztheater“ der Lerngruppe von Ulrich Kögel wusste vor allen Dingen durch starke Bilder und ausdruckstarkes Spiel zu beeindrucken. Durch einen abwechslungsreichen Mix aus Tanztheater und klassischen Theaterkonzepten konnte der Kurs eine große Bandbreite an unterschiedlichen Themen rund um die Vielfalt menschlicher Beziehungen sowie die daraus resultierenden Konflikte präsentieren und nutzte dabei ganz unterschiedliche Vorlagen. Während einige Gruppen durch die intelligente Kombination von Musik und Tanz auf der Bühne eine besonders eindrucksvolle Atmosphäre und Bildwirkung erschufen, überzeugten andere Gruppen durch die hervorragende Umsetzung konkreter Textvorlagen wie Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“, um sich auf diese Art u.a. mit Themen wie Rollenbildern oder Ausgrenzung auseinanderzusetzen.

Zum Abschluss ließen die Schülerinnen und Schüler des Kurses von Daniel Eisert unter dem Titel „Ein Lockdown kommt selten allein!“ die letzten beiden Corona-Jahre Revue passieren und inszenierten ebenfalls in Form einer losen Szenencollage u.a. biografische Erfahrungen, dokumentarische Vorlagen oder nach postdramatischen Prinzipien selbst verfasste Gedichte. Als Resultat erlebte das Publikum eine intensive und mitreißende Szenenfolge, die vor allen Dingen durch eine überspitzte und humorvolle Darstellung, aber auch durch inhaltliche Tiefe begeistern konnte.  

Die Fachschaft Darstellendes Spiel und alle mitwirkenden Schülerinnen und Schüler bedanken sich ganz herzlich bei der Schulgemeinde für die rege Teilnahme an den Aufführungen sowie für die Unterstützung im Vorfeld. Ganz herzlich möchten wir uns zudem bei den Hausmeistern für die tatkräftige Hilfe bei der Bestuhlung und Einrichtung des Atriums bedanken und nicht zuletzt auch bei den Mitgliedern der AG für Veranstaltungstechnik von Jakob Tollerian, welche für uns nicht nur eine unglaublich tolle Lichtanlage aufgebaut haben, sondern darüber hinaus auch maßgeblich die entsprechenden Lichtkonzepte ausgearbeitet und die Technik während der Aufführungen betreut haben. Vielen Dank für eure Unterstützung und Geduld!

2022
copyright Text: Daniel Eisert, WvO
copyright Foto: Harald Minde, WvO
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