Ein neues Zuhause für Axolotl, Guppys & Achatschnecke

WvO-Tiere können endlich in ihr neues Heim einziehen

Nachdem die Bau- und Installationsarbeiten im Vivarium fertig gestellt wurden, konnten nun die ersten Tiere und Pflanzen in das Vivarium des neuen naturwissenschaftlichen Schulgebäudes der Wilhelm-von-Oranien Schule umziehen. Dazu mussten die bestehenden 6 Aquarien und 4 Terrarien vollständig entleert, gereinigt und ihren anspruchsvollen Weg durch die Treppenhäuser der Schule nehmen.

Die Neueinrichtung im eigens für diesen Zweck geschaffenen Vivarienraum gestaltete sich als deutlich einfacher, da sowohl die eingebaute Technik, wie Wasser- und Stromversorgung, die Arbeiten an den Aquarien und Terrarien deutlich erleichtert. Auch das passgenau geplante Metallregal setzt die Becken optimal in Szene und präsentiert sie dem Betrachter.

So beherbergt jetzt das Stockwerk der Biologen im Erdbeschoss der Naturwissenschaften bereits Tiere aus den verschiedenen Tierstämmen:

Wirbellose

Insekten:

  • Rosa geflügelte Stabschrecke Sipyloidea sipylus
  • Indische Stabschrecke Carausius morosus
  • Samtschrecke Peruphasma schultei

Garnelen:

  • Rote Zwerggarnele Neocaridina heteropoda

Schnecken:

  • Große Achatschnecke Achatina fulica

Wirbeltiere

Amphibien:

  • Axolotl Ambystoma mexicanum

Fische:

  • Guppy Poecilia reticulata
  • Zebrabuntbarsch Amatitlania nigrofasciata
  • Stahlblauer Prachtkärpfling Fundulopanchax gardneri
  • Blauer Antennenwels Ancistrus spec.
  • Mexikanischer Hochlandkärpfling Allodontichthys polylepis

Damit das Vivarium am Leben bleibt, konnte die Schule eine umfangreiche Futterunterstützung der Firma JBL in Empfang nehmen. Dafür bedanken wir uns auch an dieser Stelle sehr herzlich!

Für weitere Arbeitsschwerpunkte ist ebenfalls gesorgt: So sollen in den nächsten Tagen im Rahmen eines Erhaltungszuchtprojekts mexikanische Hochlandkärpflinge einziehen, die Planungen über Besatz und Technik für ein 1400 Liter - Malawiseeaquarium laufen auf Hochtouren, ein Naturschutzprojekt für den vom Aussterben bedrohten heimischen Feuersalamander soll auf den Weg gebracht werden. Und nicht zuletzt müssen sämtliche Aquarien und Terrarien noch mit Licht so ausgeleuchtet werden, dass sie nicht nur ins rechte Licht gerückt sind, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit ansprechend präsentiert werden können.

©2020 Text:Sedric Haus
Fotos: Sedric Haus & Timo Jung

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