Durch die "Drehtür" zu beeindruckenden Leistungen

Schülerinnen und Schüler der WvO im Rahmen der Begabtenförderung geehrt

18 Schülerinnen und Schüler von Jahrgangsstufe 7 bis Q4 nahmen erfolgreich an der frisch aus der Taufe gehobenen schulinternen Begabtenförderung an der Wilhelmvon- Oranien-Schule (WvO) teil und erhielten dafür Urkunden und vom Förderverein "Wilhelms Freunde e.V." gestiftete Buchgutscheine.

Die von Lehrkräften vorgeschlagenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich, meist allein, teils zu zweit, im Zeitraum von drei bis zu acht Monaten intensiv mit selbstgewählten Projekten in den Fächern Englisch, Latein, Musik, Ethik, Mathematik, Biologie, Physik und Chemie auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse in informativer und ansprechender Form aufbereitet. Auf diese Weise entstanden 16 Dokumentationen bzw. Präsentationen.

Für die Arbeit standen den Schülerinnen und Schülern pro Woche zwei Stunden zur Verfügung, in denen sie den regulären Unterricht verlassen durften (sog. "Drehtürmodell"). Die Prozesse wurden von Mentorinnen und Mentoren aus dem Kollegium fachkundig begleitet, dennoch stellte die Projektteilnahme bezogen auf Selbständigkeit, Selbstorganisation und Selbstdisziplin höchste Ansprüche an die Teilnehmenden, die diese gemeinhin mit Bravour meisterten.

Bei der Ehrung zeigte sich Schulleiter Martin Hinterlang erfreut über die große Bandbreite der Projekte sowie über die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, über den eigentlichen Unterricht hinaus Zeit und Mühen zu investieren. Jan Harms, Koordinator und Leiter der Begabtenförderung, erwähnte lobend: "Alle Projekte konnten trotz der infolge der Pandemie erschwerten Bedingungen abgeschlossen werden und zeugen von einem beachtlichen Leistungsniveau!" Besonders hob er das Projekt zum Thema "Vom Leben und Sterben der Sterne - Die Entstehung und Entdeckung Schwarzer Löcher" von Lotta-Maris Schüler (10A) hervor, deren Arbeitsprodukt in Form von zwei großformatigen Postern im neuen naturwissenschaftlichen Gebäude dauerhaft ausgestellt werden soll.

Die anderen Dokumentationen werden in der schuleigenen Bibliothek gesammelt und so allen interessierten Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften zugänglich gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass die Arbeitsergebnisse in einer Zeit nach Corona wie ursprünglich geplant auf einem Akademieabend einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden können.

©2020 Text: Jan Harms, WvO
Fotos: Markus Hoffmann, WvO

Bildergalerie
(Aufgrund der Corona-Sicherheitsmaßnahmen musste die Ehrung in zwei Veranstaltungen stattfinden und konnte deshalb nur in zwei Fotos dokumentiert werden.)

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 (von links) Maha Ikram, Milo Haffer, Marie Sophie Schleisiek, Paula Biedenkopf, Jonathan Konstantin Schiller, Enrico Bräuniger, Henry Hinze; ganz links Schulleiter Martin Hinterlang, rechts Koordinator Jan Harms.
 Lotta-Maris Schüler erarbeitete zwei sehenswerte Plakate über die Entstehung und Entdeckung Schwarzer Löcher. Fachlich betreut wurde sie von Physiklehrer Wolfgang Stowasser (links), organisatorisch von Projektleiter Jan Harms (rechts).
(von links) Ira Peter, Ole Lang, Jonas Küster, Maro Haffer, Charlotte Rose Nix, Daniel Eizenhöfer, Diana Kulik, Lotta-Maris Schüler; ganz links Koordinator Jan Harms, rechts Schulleiter Martin Hinterlang.